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BERLIN, die Heimat von Carsten Dorn

#MeineHeimat, #MeineZeitung

Seit 15. August 2018 ist Carsten Dorn als Geschäftsführer an Bord. Der gebürtige Münchner ist in seinem Leben viel in Deutschland herum gekommen: Als Fünfjähriger zog er mit seinen Eltern zunächst von Bayern nach Dortmund, nach zwei Jahren dann weiter nach Hamburg, wo er einen Teil seiner Jugend verbrachte. Die letzten Jahre seiner Schulzeit lebte er in Sankt Peter Ording an der Nordsee. Es schlossen sich der Grundwehrdienst in Schleswig und ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg an. Der Job ließ ihn schließlich von Hamburg nach Berlin ziehen, wo er seit 18 Jahren mit seiner Frau und den drei Söhnen lebt. Kurzum: ein perfekter Kandidat, um mit ihm auf #Heimat-Reise zu gehen. So sprachen wir mit Carsten Dorn über Orte, an denen er sich zuhause fühlt, welche Bedeutung der Begriff Heimat generell für ihn hat und was seine (Wahl-)Heimat ausmacht.

Du bist in München geboren, um dann im Alter von fünf Jahren wegzuziehen. Verbindet dich noch etwas mit Bayerns Landeshauptstadt? Oder fühlt sich Hamburg bzw. Sankt Peter Ording, wo du deine Kindheit und Jugendjahre verbracht hast, mehr als Heimat an?

Carsten Dorn: Ich liebe definitiv bayrisches Essen und Bier. Das hat aber vermutlich weniger etwas mit Heimatverbundenheit zu tun, sondern weil es einfach hervorragend schmeckt. Meine Heimat würde ich in Norddeutschland verorten, da das die prägendste Zeit war. Am längsten lebe ich mittlerweile in Berlin.

Was bedeutet Heimat generell für dich?

Carsten Dorn: Heimat hat für mich zwei Dimensionen: Es ist einmal der Ort, an dem ich aufgewachsen bin. So denke ich beim Stichwort Heimat sofort an die Nordsee, an Watt und Wind. Zum anderen steht der Begriff für das Fleckchen Erde, an dem ich mich wohlfühle. In meinem Fall ist das klar dort, wo meine Familie lebt – also Berlin. Meine Jobs haben mich immer viel reisen lassen. Aber jedes Mal, wenn man die Stadtgrenze mit dem Auto oder Zug passiert oder die Flugzeugräder in Tegel aufsetzen, fühlt es sich wie heimkommen an.

Welchen Tipps hast du für Besucher deiner (Wahl-)Heimat?

Carsten Dorn: Berlin ist groß, Berlin ist bunt, Berlin ist vielseitig. Ob hinzugezogen oder einheimisch, in unserer Hauptstadt findet schlicht jeder einen Kiez, in dem er sich wohl fühlen kann und der dem persönlichen Lebensabschnitt gerecht wird.

Du bist mit einer regionalen Tageszeitung groß geworden? Wenn ja, mit welcher?

Carsten Dorn: Ich bin in Hamburg mit dem Hamburger Abendblatt aufgewachsen. Der Kalender war fester Bestandteil unserer Kühlschranktür. Heute lesen wir zuhause die Berliner Morgenpost.

Hast du einen „Heimat-Soundtrack“?

Was ist ein typisches Gericht in deiner (Wahl-)Heimat, das jeder einmal probiert haben sollte?

Carsten Dorn: Wenig überraschend: Die Currywurst. Wenn es nach mir geht ohne Darm.

Bilder: pixabay