G50+: Die wichtigste Zielgruppe im Markt. Und die meistunterschätzte.

Warum Marketing an der größten Konsummacht vorbeiplant und wie die G50 Personas neue Perspektiven schaffen.

Die unterschätzte Mehrheit

Die Generation 50+ ist kein Randsegment, sondern der ökonomische Kernmarkt.

Bis 2030 wird rund die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein.
Diese Zielgruppe besitzt über 50 % des Nettovermögens und verantwortet knapp 60 % des privaten Konsums.

Und dennoch wird sie im Marketing häufig pauschal und unterdifferenziert betrachtet.

Nicht die Relevanz fehlt, sondern das richtige Zielgruppenverständnis.

50+ ist keine Zielgruppe. Sondern sechs Lebensrealitäten.

Die G50 Personas machen erstmals sichtbar, wie unterschiedlich Menschen über 50 denken, entscheiden und konsumieren. Sechs klar unterscheidbare Lebensrealitäten – von Vorsichtige bis Explorer*innen – zeigen die Vielfalt dieser Zielgruppe.

Alter erklärt Reichweite. Personas erklären Wirkung.
Vorsichtige

10 % I 2,4 Mio
„Lieber sicher als riskant“
Leitmotiv:
Sicherheit, Ordnung, Kontrolle

Kritische

10 % I 2,4 Mio.
„Ich hinterfrage, bevor ich vertraue.“
Leitmotiv:
Unabhängigkeit, Rationalität, Klarheit

Bewusste

16 % I 3,9 Mio.
„Gesund und achtsam durchs Leben.“
Leitmotiv:
Achtsamkeit, Qualität, innere Stimmigkeit

Lebensah Aktive

25 % I 6,1 Mio.
„Das Gute liegt so nah.“
Leitmotiv:
Ausgewogenheit, Alltagstauglichkeit, Lebensfreude

Gestalter*innen

20 % I 4,9 Mio.
„Ich packe die Dinge selbst an.“
Leitmotiv:
Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Struktur

Explorer*innen

6% I 1,5 Mio.
„Das Leben beginnt immer wieder neu.“
Leitmotiv:
Freiheit, Neugier, persönliche Weiterentwicklung

Bewusst informiert. Kanalübergreifend aktiv.

Die G50+ nutzt Medien kanalübergreifend – mit starker Verankerung in klassischen und digitalen Angeboten.

Statt Verdrängung zeigt sich eine additive Nutzung:
Digitale Angebote ergänzen bestehende Mediengewohnheiten.

Eine informationsgetriebene Zielgruppe mit breiter Mediennutzung.

Mediennutzung folgt Mindset, nicht Alter

Die Nutzung unterscheidet sich deutlich je nach Persona von stark digital bis klar printdominiert. Je nach Lebensrealität entstehen unterschiedliche Nutzungsmuster und damit unterschiedliche Ansatzpunkte für Kommunikation.

Was Marken jetzt anders machen müssen

Die Generation 50+ steht im Zentrum wirtschaftlicher Relevanz. Wer sie erreichen will, braucht mehr als Reichweite.

Relevanz entsteht aus Verständnis

Nicht das Alter entscheidet, sondern Lebensrealität und Mindset.
Wer pauschal kommuniziert, verpasst Wirkung.

Differenzierung ist entscheidend

50+ ist kein Segment, sondern ein Spektrum.

Kommunikation muss Lebenswelten abbilden, nicht Zielgruppen-Schubladen.

Wirkung entsteht
im richtigen Kontext

Botschaften wirken nicht überall gleich.

Vertrauen und Umfeld entscheiden über Aufmerksamkeit und Aktivierung.

Warum regionale Tageszeitungen der Schlüssel sind

Regionale Tageszeitungsmarken sind Informationsanker und Vertrauensraum im Alltag.

Sie begleiten Menschen in relevanten Momenten, schaffen Orientierung und bieten ein Umfeld, in dem Kommunikation glaubwürdig wirkt.

Für Marken bedeutet das:
Direkter Zugang zur kaufkräftigen Mitte des Marktes – kanalübergreifend und im richtigen Kontext. Die größte Zielgruppe im Markt gewinnt man nicht mit mehr Reichweite, sondern mit mehr Relevanz.

Studiensteckbrief

  • Methode: Online-Befragung
  • Befragungszeitraum: 18.–27. November 2025
  • Zielgruppe: 50–70 Jahre (repräsentativ)
  • Stichprobe: n=1.253
  • Kooperationspartner: G50UNLEASHED, Schöttmer Institut

Kontakt

Eva Herzog
Head of Research & Insights
+49 151 521 618 93
eva.herzog@score-media.de